PQM+

Druckplatten-Qualitätsmessung. PQM+ prüft die Bebilderungsqualität Ihrer Druckplatten vollautomatisch im Abkantautomaten oder auf der Förderstrecke, ohne den Fertigungsprozess zu unterbrechen.

Druckereien, die mit NELA arbeiten

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Das bietet PQM+

Damit keine Druckplatte mit ungenügender Qualität die Druckmaschine erreicht.

  • Jede Platte statt Stichprobe

    Das System analysiert jede produzierte Druckplatte, nicht nur die in Zeitabständen entnommene.

  • Ohne Prozessunterbrechung

    Die Messung läuft während des Ausricht- und Abkantprozesses.

  • Grenzwerte und Alarm

    Bei Über- oder Unterschreitung erscheint eine Alarmmeldung, die Produktion wird bei Bedarf automatisch gestoppt.

  • Dokumentierte Qualität

    Alle relevanten Messdaten werden zur Qualitätsdokumentation archiviert.

Vollautomatische Qualitätskontrolle statt Stichprobe

Warum die Bebilderungsqualität schwankt

Trotz digitaler Arbeitsweise spielen bei der Belichtung von Druckplatten viele analoge Faktoren eine Rolle. Schwankungen bei der Laserenergie, Veränderungen im Fokus, die Entwicklerchemie oder die Empfindlichkeit des Plattenmaterials führen zu Qualitätsschwankungen in der Belichtung.

In der Praxis werden deshalb in bestimmten Zeitabständen Platten aus dem Herstellungsprozess entnommen und manuell einer Sicht- und messtechnischen Prüfung unterzogen. Diese stochastische Prüfmethode zu automatisieren und zu standardisieren ist das Ziel von PQM+.

Das Prüfsystem nutzt die Eigenschaft, dass sich das Punktverhalten der belichteten Stellen bei Prozessveränderungen im mikroskopischen Bereich verändert. Erkannt wird das über einen Messkeil, der auf jeder Platte mitbelichtet wird.

Erfasst wird der Messkeil von einer CCD-Präzisionskamera mit Mikroskopobjektiv. Die Auswertung übernimmt eine eigens entwickelte Bildanalyse-Software, das Gesamtergebnis erscheint direkt auf dem Bedienermonitor.

So läuft eine Messung ab:

Vier Schritte je Druckplatte, ohne Eingriff des Bedieners.

  1. Identifikation

    Die Druckplatte wird über einen Barcodeleser identifiziert. Der Barcode kann ein- oder zweidimensional sein, die Informationen werden kundenspezifisch zusammengestellt.

  2. Messung

    Der Messkeil wird aufgenommen und analysiert. Der Verarbeitungsablauf der Druckplatte wird dabei nicht unterbrochen.

  3. Anzeige

    Das Ergebnis der Messung wird direkt am Bildschirm visualisiert.

  4. Weitergabe in den Workflow

    Je nach Konfiguration werden die Messergebnisse lokal auf dem Mess-PC gespeichert oder an verschiedene Stellen im Workflow weitergemeldet. Störungsmeldungen per SMS oder die Aktualisierung einer HTML-Seite sind ebenfalls möglich.

Der Messkeil

In den nicht druckbaren Bereich jeder Druckplatte wird ein Mikrofeld mit 18 Messfeldern aufbelichtet. Es enthält drei Arten von Feldern, die zusammen den gesamten Belichtungs- und Entwicklungsprozess abbilden.

Rasterfelder von 2 bis 98 Prozent

Acht Felder über den gesamten Tonwertumfang, von der offenen Rasterfläche bis zum fast geschlossenen Feld.

Linien und Schachbrettmuster

Vier Felder mit Strukturen bis herunter zu einem Pixel Kantenlänge, darunter diagonale Linien.

Flächenfelder

Sechs Felder für die Fogging- und Hintergrundanalyse.

Wie messen Sie Ihre Plattenqualität heute?

Wir sehen uns Belichter, Plattenprozessor und Abkantgerät an und sagen Ihnen, welche Integrationsvariante für Ihre Linie passt.

Drei Wege, PQM+ zu integrieren

Welche Variante passt, hängt davon ab, ob in Ihrer Linie ein Stanz- oder Abkantgerät steht und ob mehrere Linien zusammengeführt werden.

Einbau in das Stanz- oder Abkantgerät

Bei Neuinstallationen oder zum Nachrüsten in vorhandene Anlagen. Die Messung erfolgt vollautomatisch während der Druckplattenverarbeitung.

Integration in den Rollenförderer

Bei Anlagen ohne Stanz- oder Abkantgerät oder bei der Zusammenführung mehrerer Linien. Die Druckplatten werden automatisch gestoppt, ausgerichtet, gemessen und weitergeleitet.

Standalone-System

Zur manuellen Messung von Druckplatten. Geliefert wird das Messgerät mit einem Softwarepaket zur Installation auf einem PC.

Was gemessen und was gemeldet wird

Analysen

  • Ermittlung der Rasterprozentwerte

  • Ermittlung der Grauwerte

  • Analyse der Homogenität des Hintergrundes, sogenanntes Fogging

  • Analyse der Randzonen der Pixelelemente

  • Ermittlung von Rasterweite, Rasterwinkel und Rasterart

  • Abgleich spezieller Daten mit dem MIS-System des Kunden

Produkteigenschaften

  • Abweichungen im CtP-Prozess werden frühzeitig erkannt

  • Konfiguration verschiedener Belichterkennlinien und automatische Auswahl über Barcodeerkennung

  • Optische oder akustische Benachrichtigung im Fehlerfall, auf Wunsch per E-Mail oder SMS

  • Analyse und Anzeige der Störung

  • Archivierung aller relevanten Messdaten zur Qualitätsdokumentation

  • Remote Support mit Zugriff auf alle Messbilder und Messwerte

Was sich mit PQM+ ändert

Optimierungspotenziale

  • Standardisierung aller Workflow-Parameter

  • Bestimmung der optimalen Belichterkennlinie

  • Feststellung der Abweichung zum Standard nach UGRA und FOGRA

  • Feststellen von Prozessschwankungen

  • Ermittlung der optimalen Einstellungen

Ergebnisse im Betrieb

  • Stabile, standardisierte Qualität nach IFRA-Standard

  • Reduktion des Aufwandes nach Inbetriebnahme

  • Reduktion der Kosten

  • Dokumentierte Qualität der Plattenproduktion

Die Software hinter der Plattenlogistik

Sortierung, Vollständigkeitskontrolle, Qualitätsmessung und die Anbindung an Workflow, MIS und Leitstand entwickelt NELA im eigenen Haus. Dadurch lassen sich Sortierkriterien, Ausbaustufen und Schnittstellen an Ihre Produktion anpassen, statt Ihre Produktion an die Software.

Alle Systeme für die Druckvorstufe im Überblick

Registerstanz- und Abkantsysteme, Plattenspeicher, Sortierstapler, Fördertechnik und Plattenaufzüge. NELA plant, konstruiert, programmiert und montiert im eigenen Haus und begleitet die Anlage über ihren gesamten Lebenszyklus.

Fragen zu PQM+?

Unser Vertrieb Grafische Systeme berät Sie gern.

Wie oft ziehen Sie heute eine Platte zur Kontrolle?

Sagen Sie uns, welche Belichter und Plattenprozessoren im Einsatz sind, dann rechnen wir Ihnen durch, was die automatische Messung bringt.