Plate Manager

Vollautomatische Plattenlogistik für die Pufferung, Sortierung und Bereitstellung von Druckplatten. Die Plattensätze erreichen die Druckmaschine in der Reihenfolge, die sie dort brauchen.

Druckereien, die mit NELA arbeiten

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Das bietet der Plate Manager

Übergabe an Plattenwagen oder an automatische Transportsysteme für die direkte Anlieferung an die Druckmaschine.

  • Schonende Ablage

    Druckfertige Platten liegen in individuellen Ablagefächern und berühren sich nicht. Kein Verkratzen mehr.

  • Erweiterbares Speicherkonzept

    Anpassbar an jeden Bedarf und jedes Plattenformat.

  • Auftragsbezogene Auslagerung

    Die Platten verlassen den Speicher in der von der Druckmaschine benötigten Reihenfolge, abgerufen über die Druckmaschinensteuerung.

  • Volle Vernetzung

    Schnittstellen zu allen Druckvorstufen-Systemen, MIS-Systemen und Leitständen.

Der fehlende Link zwischen Druckvorstufe und Druckmaschine

Sortierung und Vorhaltung vollständiger Plattensätze

Bei der automatischen Beladung von Druckmaschinen spielt die Reihenfolge der Druckplatten eine entscheidende Rolle. Häufig kommen die Platten gemischt aus der Druckvorstufe, besonders dann, wenn mehrere Belichtungslinien im Einsatz sind. Wo bislang manuell umsortiert werden musste, übernimmt der Plate Manager die Organisation des Plattenhandlings.

Plattensätze können vorgehalten oder einfach nur umsortiert werden. Zeitintensives und fehleranfälliges manuelles Handling entfällt.

Jede Druckplatte wird bei der Belichtung mit einem individuellen Barcode versehen. Der Plate Manager identifiziert und verfolgt sie damit und weiß zu jedem Zeitpunkt, welche Platte sich wo befindet. Am Kontrollbildschirm sieht der Bediener, ob der Plattensatz für den nächsten Druckauftrag komplett ist.

Zwischenlagerung, Ausgabe und Sortierung laufen nach den Vorgaben der Druckmaschine vollautomatisch. An der Druckmaschine müssen die Platten nur noch in das Beladesystem eingeführt werden, sofern keine vollautomatische Übergabe erfolgt.

Die Anlage im Überblick

  • Plattenspeicher

    Die Einlagerung erfolgt horizontal in individuellen Slots, so dass sich die Platten nicht gegenseitig berühren. Verfügbar als fixes Regalsystem oder mit mobilen Plattenwagen.

  • Ein- und Auslagerung

    Ein Shuttle bringt jede Druckplatte einzeln horizontal zu einem freien Speicherslot und holt sie von dort wieder ab.

  • Statusanzeige

    Über das Interface ist jederzeit kontrollierbar, welche Druckplatten für welchen Druckauftrag und welche Druckmaschine bereits produziert sind. Angezeigt wird auch der Füllstand des Plattenspeichers.

  • Übergabe an das Transportsystem

    Die Platten des abgerufenen Auftrags werden in der für die Druckmaschine benötigten Reihenfolge an das Transportsystem übergeben.

  • Ablage im Plate Sorter

    Alternativ werden Plattensätze im Plate Sorter abgelegt, etwa wenn verschiedene Plattenformate für unterschiedliche Druckmaschinen verarbeitet werden. Von dort gelangen sie im Plate Trolley zur Druckmaschine.

So fügt sich der Plate Manager in Ihre Produktion ein:

Der Plate Manager sitzt zwischen der Plattenherstellung und der Druckmaschine.

  1. Druckvorstufe

    Die Platten kommen aus einer oder mehreren Belichtungslinien, jede mit einem einbelichteten Barcode.

  2. Plate Manager

    Einlagerung, Vollständigkeitskontrolle und Sortierung der Plattensätze nach Druckauftrag.

  3. Transportsystem oder Plate Sorter

    Der abgerufene Auftrag geht an ein automatisches Transportsystem oder wird im Plate Sorter für den Plate Trolley abgelegt.

  4. Druckmaschine

    Der Plattensatz steht just in time an der Druckeinheit bereit, vollständig und in der richtigen Reihenfolge.

Konfiguration und Ausbaustufen

Plate Manager
Speicherkonzept
Kapazität
Plattenformate
Einlagerung
Handhabung
Identifikation
Plattenübergabe
Plate Sorter
Mehrmaschinenbetrieb

Wie viele Plattensätze müssen bei Ihnen gleichzeitig bereitstehen?

Mit Plattenformaten, Auftragsstruktur und Zahl der Druckmaschinen legen wir die Speichergröße und die Übergabe aus.

Vernetzt mit Transportsystem, MIS und Leitstand

Der Plate Manager hat Schnittstellen zu allen Druckvorstufen-Systemen, MIS-Systemen und Leitständen. Durch die Synchronisierung mit der Produktionsplanungssoftware und dem Druckmaschinen-Leitstand entsteht ein voll integriertes Gesamtsystem.

Der Abruf eines vollzähligen Plattensatzes erfolgt am Interface oder, je nach Ausführung, direkt an der Druckmaschine.

Automationsstufen

Die Anbindung an die CtP-Produktion und auf Wunsch auch an die Druckmaschine ist flexibel. Daraus ergeben sich unterschiedliche Automationsstufen, je nach Produktionsumfeld und Plattendurchsatz.

Das modulare Konzept bietet mehrere Wege der Plattenübergabe, von der Ablage in Plattenwagen bis zur Weitergabe an vollautomatische Transportsysteme.

Die Software hinter der Plattenlogistik

Sortierung, Vollständigkeitskontrolle, Qualitätsmessung und die Anbindung an Workflow, MIS und Leitstand entwickelt NELA im eigenen Haus. Dadurch lassen sich Sortierkriterien, Ausbaustufen und Schnittstellen an Ihre Produktion anpassen, statt Ihre Produktion an die Software.

Alle Systeme für die Druckvorstufe im Überblick

Registerstanz- und Abkantsysteme, Plattenspeicher, Sortierstapler, Fördertechnik und Plattenaufzüge. NELA plant, konstruiert, programmiert und montiert im eigenen Haus und begleitet die Anlage über ihren gesamten Lebenszyklus.

Fragen zum Plate Manager?

Unser Vertrieb Grafische Systeme berät Sie gern.

Wie oft wird bei Ihnen die Platte gewechselt?

Mit Auftragsstruktur, Plattendurchsatz und Zahl der Druckmaschinen rechnen wir Ihnen die passende Ausbaustufe durch.