Oberflächenprüfung in der Medizintechnik: jedes Teil geprüft, jedes Ergebnis belegt
Was Sie ausliefern, kommt am Patienten an. NELA baut Ihnen die Prüfanlage, die jedes Teil im Takt Ihrer Fertigung bewertet und jede Entscheidung teilebezogen protokolliert. Das KI-Einlernen läuft lokal auf Ihrer Anlage, Ihre Bauteildaten verlassen die Produktion nicht.
100-%-Prüfung im Takt Ihrer Fertigung
Die automatische optische Inspektion von NELA prüft vollständig statt stichprobenartig: jedes Teil, jede definierte Fläche.
-
An Ihren Grenzmustern abgenommen
Die Bewertungsgrenzen legen wir gemeinsam an Ihren Mustern fest und halten sie schriftlich fest. Auf diese Abnahme beruft sich später Ihr Audit.
-
Berührungslos
Auch weiche Elastomer- und Silikonteile bleiben unverformt; kein Antasten, keine Beschädigung.
-
Vertraulich
Das KI-Einlernen mit VisionCheckAI läuft lokal in Ihrem Haus. Ihre Bauteildaten verlassen Ihre Produktion nicht.
-
So lange, wie Sie es brauchen
Prüfbild, Messwerte und Zeitstempel je Teil, chargenweise ablegbar. Die Protokolle liegen auf Ihrer Anlage in Ihrem Haus, über die Aufbewahrungsdauer entscheiden Sie.
Ein geschlitzter Dichtstopfen sieht für ein einfaches System aus wie ein Defekt. Im Prüfprogramm wird die Prüfzone deshalb an einer festen Bezugskante angelegt, und das gewollte Merkmal fällt aus der Bewertung heraus.
Zwei Anforderungen, die sich gegenseitig im Weg stehen
Ihre Kunden und die Regulatorik verlangen dasselbe: nachweisbare Null-Fehler-Qualität. Eine Stichprobe kann das nicht leisten, und die manuelle Sichtprüfung wird bei feinen Defekten an kleinen, oft glänzenden Teilen schnell subjektiv. Gleichzeitig muss jede Prüfentscheidung dokumentiert und im Audit belegbar sein, über Jahre und über jede Charge.
Dazu kommt eine Besonderheit der Branche: Ihre Bauteile und Prüfkriterien sind vertraulich. Eine Qualitätssicherung, die Daten in fremde Clouds trägt, ist für viele Medizintechnik- und Pharmazulieferer keine Option.
Für Techniker: Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO 13485 und die Anforderungen der MDR verlangen beherrschte Prozesse und lückenlose Nachweise. Eine automatische 100-%-Prüfung mit teilebezogenem Protokoll (Prüfbild, Messwerte, Zeitstempel) liefert diese Nachweise als Baustein Ihrer Technischen Dokumentation. Die Prüfkriterien werden an Ihren Grenzmustern eingestellt und abgenommen.
Prüflösung anfragen
Typische Prüfaufgaben in der Medizintechnik
Oberflächenprüfung auf Einkerbungen, Einzugstellen, Risse und Fremdmaterial an Dicht- und Funktionsflächen
Prüfung von O-Ringen und Dichtungen, unter anderem gemäß DIN ISO 3601-3
360-Grad-Mantelflächenprüfung, auch bei Teilen mit gewollten Merkmalen wie Schlitzen oder Bohrungen
dimensionale Prüfung: Durchmesser, Höhe, Formabweichung im selben Durchlauf
dokumentierte Sortierung mit teilebezogenem Prüfprotokoll je Charge
Was die Anlage an kleinen, glänzenden Teilen sichtbar macht
Kleine, glänzende Teile brauchen die passende Optik. Die Mehrebenen-Beleuchtung des OUTside Sensors macht Defekte auch auf stark glänzenden Elastomer- und Silikonoberflächen sichtbar, gezielte Dunkelfeldbeleuchtung hebt feine Beschädigungen hervor. Der Mantelflächensensor erfasst rotationssymmetrische Teile vollumfänglich in 360 Grad; durch die abgewickelte Gesamtansicht legt das System Prüfzonen an feste Bezugskanten an, sodass gewollte Merkmale wie der Schlitz eines Infusionsstopfens nicht als Fehler gewertet werden.
Beleuchtung, Sensorik und die VisionCheck-Software kommen bei NELA aus einem Haus. Neue Artikel lernen Sie mit VisionCheckAI ohne Programmierkenntnisse ein, lokal und vertraulich.
Schon gewusst? Gewollte Merkmale sind in der Medizintechnik eine der häufigsten Ursachen für Pseudoausschuss: Ein geschlitzter Dichtstopfen sieht für einfache Systeme aus wie ein defekter. Die 360-Grad-Abwicklung mit Bezugskanten löst genau dieses Problem.
Bauteile, die unsere Kunden in Medizintechnik und Pharma mit NELA-Systemen prüfen
Prüfzonen, die unter NDA abgenommen werden.
Geschlitzte Infusionsstopfen laufen bei Kunden im Serieneinsatz auf NELA-Systemen. Die Prüfzonen legen unsere Applikationsingenieure an den Grenzmustern fest, und die Muster bleiben vertraulich. Konstruiert, gebaut und programmiert wird die Anlage in Lahr, betrieben wird sie danach von Ihrem Team.

Glastellersystem (TAVI)
Ideal, wenn Sie sehr hohe Prüfanforderungen haben und dabei extrem stabil und sehr schnell prüfen wollen.

Glasrutschensysteme (SKIVI)
Ideal für die optische Inspektion von länglichen, zylindrischen Serienteilen, die kontinuierlich geprüft und zuverlässig sortiert werden müssen.

Getaktete Systeme, Handlingsysteme (ROVI)
Für komplexe Teile, besonders anspruchsvolle Prüfstellen oder Situationen, in denen das Bauteil gezielt positioniert oder sogar verformt werden muss (z. B. elastische Teile).

Smart Sensorik
Die kompakten Sensoreinheiten aus Kamera und abgestimmter Beleuchtung lassen sich über gängige Standardschnittstellen in Ihr System integrieren und liefern sofort verwertbare Prüfergebnisse.

VisionCheck
VisionCheck ermöglicht den Aufbau individueller Prüfprogramme, reduziert Pseudoausschuss durch adaptive Oberflächenalgorithmen und integriert sich nahtlos in bestehende optische Prüfanlagen.

VisionCheckAI
Die VisionCheck.AI ergänzt klassische Bildverarbeitung um eine leistungsstarke KI-Komponente, erkennt feinste Defekte zuverlässig und lässt sich ohne Programmierkenntnisse für neue Bauteile einlernen.
Welche Defekte sind bei Ihnen kritisch, und wer muss sie später belegen können?
Schicken Sie uns Muster, wir prüfen sie unter NDA im Technikum Lahr. Danach wissen Sie, welches System die Aufgabe in Ihrer Linie löst und welche Defekte sich sicher trennen lassen.